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Carnegie Hall

 
Carnegie Hall in New York
 

Eines der berühmtesten Konzerthäuser in den USA das sich im Stadtteil Manhattan, in New York City befindet, ist Carnegie Hall. Als Veranstaltungsort für musikalische Aufführungen, von Pop bis Rock, aber auch für Sol und Jazz sowie klassischen Darbietungen, ist sie weit hinaus über die Grenzen der Vereinigten Staaten bekannt. Entworfen wurde das Gebäude im Stil der italienischen Renaissance von dem Architekten William Burnet Tuthill. Vom Baubeginn im Jahr 1890 dauerte es bis zur Fertigstellung noch weitere sieben Jahre, doch die ersten Konzerte fanden bereits 1891 im offiziellen Eröffnungsjahr statt. Das Haus wurde nach Andre Carnegie, einem der reichsten Geschäftsmänner Amerikas, benannt. Denn erst durch seine finanzielle Unterstützung konnte das Projekt realisiert werden. Das Konzerthaus gehörte bis zum Verkauf im Jahre 1924 zum Eigentum der Familie Carnegie und hatte einen unumstrittenen Platz im Kulturleben von New York City. Erst als die New Yorker Philharmoniker 1960 ihre Wirkungsstätte von Carnegie Hall ins Lincoln-Center verlegten, war der Erhalt des Veranstaltungshauses in Gefahr. Es sollte durch den Neubau eines Geschäftszentrums ersetzt werden. Doch mit dem persönlichen Einsatz von Isaac Stern, einem der berühmtesten Violinisten des 20. Jahrhunderts, konnte der Abriss von Carnegie Hall verhindert werden.

Aufgrund seiner Fürsprache erwarb die Stadt New York für fünf Millionen Dollar das Gebäude, das seit 1964 unter Denkmalschutz steht. Nach wie vor zählt Carnegie Hall zu den Veranstaltungsorten, an dem die besten Musiker der Gegenwart und Vergangenheit gespielt haben. Weltstars der Klassik wie Leonard Bernstein, Igor Strawinsky, aber auch berühmte Entertainer wie Frank Sinatra, Eric Clapton oder auch die Beatles konnten hier ihr Publikum begeistern. Auch wenn das Gebäude von außen in seiner Ziegelsteinoptik sachlich und ohne künstlerische Ausstrahlung erscheint, offenbart sich im Inneren durch die Ornamentverzierung aus Stuck und die in Bronze gestalteten Balkone, ein optisches und akustisches Erlebnis der besonderen Art. Aufgrund der versetzten Anordnung der Sitzränge, die für 2800 Musikliebhaber Platz bieten, ist dieses Konzerthaus in seiner Klangvielfalt herausragend. Zur Bewahrung der Geschichte dieses Hauses gibt es seit 1991 in Carnegie Hall ein spezielles Museum. Hier sind ebenso historische Erinnerungen wie die unterschiedlichsten Souvenirs der Musiker, die in diesen "Heiligen Hallen" musiziert haben, zu bewundern.

 
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